Privat Kanalhaus Amsterdam

Standort: Amsterdam

Kunde: Private Kunde

Oberfläche: 500 m2

Aktivitäten: Restaurierung, Architektur und Innenarchitektur, VO to DO / TO, Ausführungsüberwachung, ästhetische Beratung, Ausschreibungsunterlagen, Arbeitszeichnungen, Lieferung.

Geliefert: Oktober 2019

Unten sehen Sie einen Eindruck des Renovierungsprojekts.

Dieses monumentale Haus wurde 1685 als Teil einer Reihe von 3 Gebäuden erbaut. Der Kunde und Bewohner war zu dieser Zeit ein lutherischer Weinkäufer. Der geheime Anhang wurde wahrscheinlich 1750 realisiert.

Eine Reihe von Renovierungsarbeiten fand 1900 und 1943 statt. Trotz dieser Renovierungsarbeiten ist in der mehr als 300-jährigen Geschichte des Gebäudes der Grundriss ziemlich unverändert geblieben, insbesondere die zentrale Treppe ist wahrscheinlich original. Diese Treppe wurde jedoch dem viel kleineren Mann aus dem 17. Jahrhundert nachempfunden. Aus diesem Grund bestand die größte Herausforderung darin, ein zusätzliches Treppenhaus einzubauen, um die Zugänglichkeit zwischen den drei am häufigsten verwendeten Etagen zu verbessern.

Der am besten geeignete Ort dafür war das Verbindungsstück zwischen dem vorderen und dem hinteren Haus. Der Abriss eines Hauswirtschaftsraums, der 1943 abgeschlossen wurde, ebnete den Weg für die Neuorganisation des überfüllten Verbindungsstücks: Einbau in einige große Glasfronten und Platzierung von 2 schlanken Stahlplattentreppen. Trotz des begrenzten verfügbaren Platzes war es möglich, die Treppen gut zugänglich zu machen und das Ganze geräumig und transparent zu machen.

Das Erdgeschoss des Hinterhauses ist als zentrale Wohnküche eingerichtet. Um den schönen Stadtgarten stärker in das Haus einzubeziehen, wurde 1943 die bestehende Backsteinerweiterung des Hinterhauses durch eine schlanke Glaskonstruktion ersetzt. Die Eckfassade kann vollständig geöffnet werden, so dass die Küche ohne Schwellen auf die Terrasse fließt.

Mit Ausnahme einer einzigen Wand im Keller wurde der ursprüngliche Grundriss des Denkmals beibehalten. Eine moderne Elektro- und Klimaanlage wurde fast unsichtbar eingebaut. Das Hinterzimmer des ersten Stocks ist als Bibliothek eingerichtet, das Zimmer im Hinterhaus wird als Salon genutzt, wobei die Verkleidung nach intensiven Farbrecherchen und Experimenten in blauen Farbnuancen gestrichen wird.

Der ersten Stock des Vorderhauses ist vollständig als komfortabler Schlafboden für die Kunden gedacht.
Der ehemalige Dachboden des Hinterhauses wurde isoliert und in ein geräumiges Gästehaus umgewandelt.

Um ein sorgfältiges Gleichgewicht zwischen der Gegenwart und dem Denkmal sowie zwischen Komfort und Tradition zu erreichen, wurde bei der Renovierung eine breite Palette von Materialien verwendet. Von Edelstahl bis Marmor, von patiniertem Messing bis zu gesägtem Walnussholz. Das Ergebnis ist ein angenehmes Familienhaus, in dem die Geschichte von der Gegenwart angenommen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotografie: Wouter van der Sar